|
|
Die Geschichte der Perle ist so alt wie die der Schönheit. Denn Schönheit ist die magische Kraft, welche das Spiel der Geschlechter immer wieder neu belebt und damit Liebe und auch Macht bewegt. So galten Perlen in der Vergangenheit als kostbares Geschenk göttlicher Liebe und gleichzeitig wirksames Mittel für Einfluss und Verführung.
Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts gelang es, das Rätsel der Natur um die Entstehung von Perlen zu lösen und die Juwelen des Meeres von Menschenhand zu züchten. Das Hauptaugenmerk liegt in der Form, welche sich aus dem Wachstum der Perle in der Muschel ergibt. Es gibt runde, tropfen- sowie barockförmige Perlen.
Die Oberfläche sollte glatt und ohne grosse Einbuchtungen sein. Kleine Unregelmässigkeiten dagegen gehören zum geheimnisvollen Bauplan der Natur. Der Lüster der Perle gilt unter anderem als Hauptkriterium der Bewertung: Je intensiverer er ist, desto wertvoller ist die Perle. Ebenfalls ausschlaggebend für die Qualität der Perle sind ihre Farbe und Grösse. Akoya, Südsee, Tahiti, Süsswasser, Keshi - die einzelnen Perlen sind ein Spiel mit Formen, Farben und nicht zuletzt mit persönlichem Geschmack. Perlen: Eine Hommage an die Schönheit.
|